Ausrüstung

Auf dieser Seite geht es um alles, was NICHT mit Planung, Dokumenten und Organisation zu tun hat. Bei den hier erwähnten Markennamen und Herstellern handelt es sich nicht um Sponsoren. Die Bewertung beruht zum grossen Teil auf eigenen Erfahrungen. Mit Ausnahme der Google-Ads auf der rechten Seite (die sich immer über einen Klick freuen:) ist die Seite werbefrei.

  • Bikeumbau
  • sonstige Technik
  • Camping
  • Fahrerausrüstung
  • Packliste

 

Bikeumbau

Koffersystem Zega
Ich habe mich für die Standard-Variante mit 2 unterschiedlich grossen Koffern (35/41 Liter) entschieden. Der Anbau der Kofferträger und die restliche Montage klappte problemlos ohne Änderungen an der Auspuffanlage. Hinten wurden diese mit Halterungen für Benzin- und Ölkanister ergänzt. Vorne kommt eine Trinkflasche dran. Bei Bedarf kann ich noch eine Zusatztasche auf den rechten Koffer schnallen, die von SW-Motech müsste eigentlich passen. Für den grossen Koffer habe ich noch eine passende Innentasche. Da hab ich alles drin, was ich im Zelt oder im Hotel benötige. Im Optimalfall kann dann alles andere am Bike bleiben, wenn es einen sicheren Abstellplatz hat.

 
Gepäckbrückenverlängerung
Das schicke Aluminiumteil gestattet die Unterbringung einer (zusätzlichen) dicken Gepäckrolle oder einer Reisetasche hinter dem Soziussitz. Den Haltebügel kann man bei Bedarf auch entfernen.

 

 

 

 

 
Werkzeugrolle
Um etwas Platz im Koffer zu sparen, habe ich noch eine Werkzeugrolle zusammengebaut. Abflussrohr und Befestigungstechnik aus dem Baumarkt, Kosten inkl. aller Schrauben etc. ca. 25,00 Euro. Nur wohin damit an der Kuh? Zuerst wollte ich den Platz zwischen Heck und linkem Koffer im oberen Bereich nutzen, aber da passt nur ein 75 mm Rohr rein.

Das lohnt nicht, da geht kaum was rein an Werkzeug. Also ein 110er Rohr mit Muffe und 2 Deckeln gekauft, etwas gekürzt und verschraubt. So passt es gerade zwischen Stiefel und Koffer ohne zu stören.
Die erste Testfahrt hat das jedenfalls bestätigt. Jetzt fehlt noch ein Verschluss für den unteren Deckel (dieser ist ohne Dichtung eingesetzt), damit nichts herausfallen kann. Eventuell kommt noch ein kleines Schloss dran, aber das ist kein wirklicher Diebstahlschutz. Mit Werkzeug ist das ganze Teil ruckzuck weg.

Zusatzscheinwerfer

Die Nebelscheinwerfer von Wunderlich sehen gut aus und sind richtig hell. Im Nahbereich leuchten sie nachts sehr gut aus. In erster Linie sollen sie aber zur besseren Sichtbarkeit tagsüber beitragen. Scheint auch ganz gut zu klappen. Die Montage von Relais und Kabeln war kein Problem. Die Stromversorgung erfolgt vom Standlicht über einen Schalter zum Relais. Der Schalter hat seinen Platz nun links im Cockpit.

Zusatztasche
Der Expansion-Bag von SW-Motech passt hervorragend auf den grossen Koffer drauf. Für eine optimale Befestigung habe ich noch zusätzliche Aufschraub-Ösen an der Kofferseite angebracht. Eine wasserdichte Innentasche hält den Inhalt (hoffentlich) trocken. Die Höhe des Bags ist variabel. Es gibt eine Innentasche sowie eine Befestigungsmöglichkeit oben mit einem Gummiband.

Lenkererhöhung
Eine 25 mm Lenkererhöhung soll mir in erster Linie bequemeres Fahren im Stehen bringen. Auch wäre eine entspanntere Sitzposition nicht schlecht, weil ich oft nach mehreren Tagen eine leichte Verspannung in der Schulter gespürt habe. Einbau problemlos dank Drehmomentschlüssel. Die vordere Bremsleitung sitzt nun allerdings etwas stramm, so dass ich sie aus der Befestigung am Lenker befreien musste. Eventuell sollte ich hier eine etwas längere Stahlflex einbauen.

zusätzliche Bordsteckdose
Eine weitere Bordsteckdose habe ich an der linken Cockpitseite eingebaut. Könnte man z.B. zum Laden von Geräten im Tankrucksack verwenden. Das Navi ist nun direkt von hinten versorgt und wird mit der Zündung geschaltet.


Hardpart Getriebe
Die Getriebe Hardparts schaffen eine zusätzliche Verbindung zwischen Getriebe und Rahmen auf beiden Seiten. Besonders bei hoher Belastung im Gelände und mit Gepäck kann man so Materialbrüchen an der Getriebeaufhängung vorbeugen.

Auspuffumbau
Die Versorgung mit bleifreiem Sprit ist wohl nicht überall sichergestellt, zum Beispiel im Iran. Mit meinem kleinen 24 Liter Tank will ich nicht auch noch dadurch ein zusätzliches Handikap haben, also muss der Kat weg. Ich habe auch noch einen Original Auspuff ohne Kat hier liegen. Nachteil: Die Dinger sind sauschwer. Der GPR Trevale (siehe Foto) ist nun eingebaut. Damit spare ich nun einige Kilo an Gewicht ein und die Q hat einen völlig neuen Sound. Lauter dürfte es auch nicht sein, aber hört sich schon guuuut an. Im Lieferumfang war noch ein zweiter db-Killer, damit werde ich noch etwas experimentieren.

Schaffell
Beim Gerber meines Vertrauens habe ich ein rechteckiges Schaffell (aus 2 Teilen zusammengenäht) erstanden. Das Teil ist dicker als ein Lammfell und passt recht gut auf meine Sitzbank. Vorne ist es etwas breiter, da muss ich noch zwei Klettverschlüsse anbringen. Ein Versuch ist es wert, es soll ja bekanntlich den ultimativen Sitzkomfort auf Langstrecken bringen…

 

sonstige Technik

Netbook

Ganz ohne Internet geht es unterwegs natürlich nicht. Da ich bisher noch kein Freund der Tablet Spielzeuge bin und lieber einen richtigen PC mit Tastatur und Festplatte nutze, habe ich mich aus Gewichtsgründen für ein kleines Netbook von Acer (Aspire one D255) entschieden. Damit habe ich eine Internetverbindung per WLAN, Zugriff auf Email, Blog, eigene Website, Datenbank, Google Maps, diverse Foren und was man sonst noch so braucht. Für die Kommunikation mit dem Navi habe ich Mapsource drauf. Die Festplatte sollte mit 250 GB für Backups von Fotos, eingescannte Reiseführer, Tourinfos, Kartenmaterial etc. ausreichen. Der Rest wird mit Musik aufgefüllt. Die Stromversorgung erfolgt über Netz oder mit Spannungswandler (von 12V auf 19V) direkt an der Q. Fürs Camping habe ich dazu ein Verlängerungskabel bis ins Zelt.

Navi
Mein bisher immer zuverlässiger Begleiter auf allen Motorradtouren, das Garmin zumo 210. Ich habe es links am Lenker montiert, so kann ich es besser ablesen als weiter vorne hinter dem Windschutz. Das Gerät ist spritzwassergeschützt und das Display einigermassen hell, also gut für den Einsatz am Bike geeignet. Für die gesamte Tour habe ich open-streetmap Karten auf der SD-Speicherkarte, die ich länderweise aktivieren kann. Die Karten sind sogar routingfähig. Wie’s gemacht wird habe ich in einem Blogartikel im Dez 2012 beschrieben. Karten auf Papier werden wir natürlich auch im Gepäck haben. Die sind für die Planung und den besseren Überblick einfach besser.

Digitalkamera
Ja, die kleine Nikon P50 muss diesmal reichen, auch wenns schwerfällt. Aber aus Platzgründen will ich nicht die SLR mitnehmen. Da kommen dann ja noch diverse Objektive und dies und das dazu… Die kleine Knipse macht durchaus akzeptable Bilder, wenn man die Schwächen der Kamera kennt und entsprechende Einstellungen vermeidet. Ich habe ihr vor Kurzem neue Eneloop Akkus spendiert, damit hält sie jetzt wieder deutlich länger durch. Der grosse Vorteil ist die sehr geringe Selbstentladung der Akkus. Ich stecke sie in den Tankrucksack oder in die Jacke, damit habe ich sie immer schnell zur Hand, wenn es für den Blog einen interessanten Schnappschuss gibt :)

Ladegerät
Eigentlich nichts Besonderes, trotzdem ein unentbehrlicher kleiner Helfer auf einer langen Tour. Ein Ladegerät für AA und AAA Akkus, das von verschiedenen Quellen gespeist werden kann. Der Voltcraft UFC-3 bietet Einzelschacht-Überwachung, Minus Delta-U-Abschaltung, Refresh-Entlade-Funktion, Ladezustandsanzeige über LEDs, Ladestrom bis zu 2x 1A, Spannungsversorgung 100-240V Wechselspannung oder 12V Gleichspannung. Damit kann ich meine Akkus also auch unterwegs während der Fahrt aufladen, falls das mal nötig sein sollte, ansonsten abends im Zelt. Den grössten Stromhunger hat sicherlich die Digicam, aber auch für die Stirnlampe werde ich kleine AAA Akkus besorgen.

Kompressor
Fällt vielleicht in die Rubrik “Luxus”, aber extrem praktisch, um unterwegs mal schnell den Luftdruck an die Piste anzupassen. Im Falle einer Panne kann ich hoffentlich damit auch die Schlauchlosreifen nach einer Reparatur wieder füllen. Ansonsten kommen die Gaskartuschen zum Einsatz oder ich muss einen Schlauch einziehen. Das Thema muss ich nochmal mit meiner Werkstatt abstimmen.

Abmessungen: 170x145x60 mm. Gewicht komplett: ca. 1 kg

Stirnlampe
Die braucht man auf jeden Fall. Spontankauf im Outdoorladen: Tikka XP2 von Petzl. Ein paar technische Daten: Reichweite bis 68m, 80 Lumen, Dauerlicht, Blinkmodus, Energiespar-Modus, Rotlicht, Diffusor, Betriebszeit bis zu 190 Stunden, 3x AAA Batterie.

Spannungswandler
Den Spannungswandler (Voltcraft SMP-45 USB) brauche ich für die 19V-Versorgung des Netbooks. Er wird einfach an eine der beiden Bordsteckdosen der Q angeschlossen. Die letzte Tour hat gezeigt, dass die Batterie das locker über 6 Stunden verkraftet. Die Ausgangsspannung ist schaltbar von 9,5-20V. Der Ausgangsstrom beträgt max. 3A. Das Ding hat auch noch einen USB-Port. Damit können z.B. Handys mit 5V über ein passendes USB-Kabel geladen werden.

 

 
Werkzeug
Diese Zusammenstellung von Werkzeug passt in das Werkzeugrohr hinein. Weiterer Kleinkram und Bastelmaterial muss dann in den Koffer. Eine genaue Zusammenstellung der Einzelteile befindet sich in der Packliste (Link unten auf dieser Seite).

 

 

Camping

Zelt
Mein Wechsel outpost 2 hat bereits eine Saison erfolgreich gemeistert. Mein altes Aldi-Zelt für 20 Euro ist zwar auch immer noch prima, aber leider viel zu gross und zu schwer. Daher habe ich mich für die “zero-g” Variante vom outpost 2 entschieden.

“Sehr geräumig für 2 Personen. Der einzigartige Innenzeltschnitt bietet auch einer sehr großen Person einen komfortablen Schlafplatz. Es bietet die Vorteile einer asymmetrischen Tunnelzeltform wie z.B. relativ geringes Gewicht und hohe Sturmstabilität bei großer Apsis und geräumigem Innenzelt. Es hat einen regengeschützten, abdeckbaren Moskitogaze-Innenzelteingang in D-Form und eine große Apsis mit zwei Eingängen. Die großflächige Dachlüftung der Apsis, die sich vom vorderen bis zum mittleren Gestängebogen erstreckt, verbessert deutlich die Belüftung. Um die Abdeckung dieser Fläche zu realisieren, wurde das Zelt mit effizient zu handhabenden außen liegenden Gestängekanälen versehen. Das Innenzelt bietet viel Platz für zwei Personen und ist mit einer rückwärtigen Ventilation und vielen Taschen versehen. Der seitliche Eingang und ein vordere Eingang machen das Handling mit Gepäck einfach. Bei aufgerolltem vorderen Eingang bietet sich ein hervorragender Panoramablick aus dem Zelt.”

Stimmt, kann ich soweit bestätigen. Die Verarbeitung ist prima, alle Details sind sehr gut durchdacht. Eine heftige Gewitternacht mit Starkregen und Sturm in den Vogesen hat es absolut trocken überstanden. Und der Gewichtsvorteil ist auf dem Bike schon wichtig. Ich habe mir noch das passende Groundplane dazu gekauft. Schont den relativ dünnen Zeltboden, spart Zeit beim Reinigen und man hat den Boden in der Apsis trocken und sauber. Hier noch ein paar Daten: Personen: 2 | Packmaß: 53 x 19cm | Gewicht: 3.280g | Material: Ripstop Nylon, zweifach silikonbeschichtet, 2.000mm Wassersäule, Weiterreißfestigkeit 11kg (Außenzelt), Ripstop Nylon, wasserabweisend, atmungsaktiv (Innenzelt), Nylon, PU beschichtet, 7.000mm Wassersäule (Boden), Aluminium 7001 T6, Schraubendstücke (Gestänge), gehärtetes Aluminium, X-Profil (Heringe)

Schlafsack / Isomatte
Das Teil ist ganz neu, über Erfahrungen kann ich noch nichts sagen (Deuter Exosphere+2). Mein richtig guter Daunenschlafsack soll nicht mit und ist mir auch zu gross. Mein bisheriger Sommerschlafsack ist zu dünn und taugt sowieso nichts. Also habe ich versucht, einen Kompromiss zu finden. Nicht zu schwer, nicht zu gross, nicht zu kalt. Da ich eigentlich nur auf der Seite schlafen kann, hat mich das Stretch-Material sofort interessiert (in der Breite bis 25% dehnbar). Gesamtgewicht: 1100g, Füllung 360g Polyester (Thermo Pro Loft), Packmass 15*36 cm, Wärmekragen, Foot Warmer, koppelbar. Bin auf den ersten Einsatz gespannt und werde hier berichten.

Als Isomatte kommt meine alte selbstaufblasbare Therm-A-Rest mit auf die Tour. Es gibt wohl heute bessere und komfortablere, aber die sind sicher auch nicht gerade leichter.

Kopfkissen
Das Kissen hat sich auf der letzten Tour bewährt. Zusammengepackt ist es wirklich klein und leicht, also warum soll ich irgendeinen verschwitzten Pullover als Kopfkissen benutzen?

Zeltbeleuchtung
Klein, aber wirkungsvoll. Ein Halogenspot mit 10W Leistung, kann irgendwo im Zelt aufgehängt werden. Daran ein kurzes Kabel gelötet mit Cinch-Stecker und weiter mit dem Verlängerungskabel zur Bordsteckdose.

Die Lampe zieht weniger als 1 A Strom und das hält die Batterie problemlos mehrere Stunden durch.


Kocher und Zubehör
Beim Thema Kocher habe ich lange über die optimale Lösung nachgedacht. Gute Erfahrung habe ich mit einem Trangia Kochset. Allerdings ist die Leistung der Spiritusbrenner doch etwas bescheiden und Brennspiritus ist nicht überall erhältlich. Benzin hat man logischerweise immer dabei, also musste ein kleiner Benzinkocher her. Ich habe mir den Edelrid Hexon Multifuel gekauft, weil er klein ist und weil es einen Einbauadapter für den Trangia gibt. Bis jetzt arbeitet der Kocher gut. Habe noch nie draussen einen Topf mit Wasser so schnell zum kochen gebracht. Einziges Manko: er lässt sich sehr schlecht dosieren und arbeitet entweder full power oder er ist kurz vor dem Absterben. Das liegt vielleicht daran, dass das Ventil an der Benzinflasche und nicht direkt am Brenner ist.


Für den Einsatz im Trangia werden einfach die 3 Aufstellrahmen am Brenner entfernt und das Teil mit einem Adapter in den unteren Teil des Trangia eingehängt, fertig. Die Töpfe sind aus dem neuen hard anodized Material (Aluminium). Die beschichteten Töpfe sind zu empfindlich, daher hab ich’s mal damit versucht. Bis jetzt bin ich damit recht zufrieden. Die Pfanne wird auch als Deckel benutzt. Alle Teile passen ineinander und nehmen so recht wenig Platz weg.

Faltschüssel
Mein “kitchen sink” ist eigentlich gar keine Faltschüssel, eher eine Knautschschüssel. Gewicht und kleine Abmessung haben mich überzeugt, Praxistest steht noch aus.

Abmessungen: 11 x 4 cm, Gewicht 125g, Inhalt ca. 10 Liter.

 
Wasserbeutel
Ganz praktisch ist auch der Wasserbeutel mit 10 Liter Inhalt. Das Ding ist auf dem Bike gut zu befestigen und nicht so hinderlich wie ein grosser Kanister. Leer nimmt er kaum Platz weg. Mit einem speziellen Vorsatz kann man damit auch duschen. Auch wenn man nicht jeden Tag 10 Liter (Wasser) trinkt, spätestens zum Kochen braucht man etwas mehr davon.

 

Fahrerausrüstung

Endurojacke und Hose
War gar nicht so einfach, die Rallye 3 noch in Grösse 50 zu finden. Bei einem BMW-Händler in Passau mit ebay-shop hab ich noch eine bekommen. Es gibt wohl momentan Lieferengpässe, oder werden sie nicht mehr produziert? Das Nachfolgemodell kommt bald. Erster Eindruck: Sehr komfortabel, viele Taschen und Protektoren. Eine ausführlichere Beurteilung folgt hier später.

Dazu trage ich meine bisherige Hose von Cycle Spirit, die hat sich bewährt und sitzt wie angegossen. Die Hose vom Rallye 3 fand ich nicht so toll, aber ist vielleicht auch Gewohnheitssache.

 
Handschuhe
„… Der Vanucci HiRider zählt zu den reinen Sommer-Tourenhandschuhen, die man am besten erst ab circa fünfzehn Grad Celsius tragen sollte. Dank einer Membran bleibt auch der HiRider während des kompletten Tests trocken und dicht. Lediglich der Handschweiß könnte noch besser nach außen abgeben werden. …“ Soweit das Testurteil von Motorrad&Reisen aus 2011. So richtig trocken bleibt allerdings nichts, da ich stark schwitze in dem Teil. Dadurch bleibt das Futter im kleinen Finger ständig hängen, das nervt. Es kommt auf jeden Fall ein leichtes Paar Ersatzhandschuhe mit.

Helm
Ein Klapphelm wäre natürlich auch schön, aber ich werde die Tour mit meinem Caberg Ego ultralight machen. Ich bin mit dem Teil zufrieden und werde nicht schon wieder in was Neues investieren. Es hat sich gelohnt, nicht erstmal so ein Billigteil zu kaufen. Der Helm hat gute Belüftungsmöglichkeiten und eine integrierte Sonnenbrille.

Stiefel
Auch hier greife ich auf Bewährtes zurück. Ich habe überlegt, Endurostiefel zu benutzen, aber mich dann doch für meine Tourenstiefel entschlossen. Der Probiker ist aus vollnarbigem Rindleder, wasserdicht und atmungsaktiv durch Sympatex Membran, hat zwei seitliche Reißverschlüsse, Schienbein- und Knöchelverstärkung, Schalthebelverstärkung und eine Gummisohle. Vorteil: Man kann recht gut auch mal ein paar Schritte damit laufen. Nachteil: Es wird sehr schnell sehr heiss darin, nicht zuletzt auch wegen der Membran. Natürlich bietet ein solcher Stiefel keinen gleichwertigen Schutz wie ein Endurostiefel.

Funktionskleidung
Die Woolpowerjacke aus Schweden hat einen durchgehendem Reißverschluss
und hohem, einen doppelt gestrickten Kragen und ist im Rundstrickverfahren gefertigt und mit Daumenlöchern an den Bündchen versehen. Die verlängerte Rückenpartie sorgt auch bei Bewegung für optimalen Schutz. Das Frotteematerial verfügt über hervorragende Isolationseigenschaften und wärmt auch im feuchten Zustand sowie bei extrem kalten Temperaturen ausgezeichnet. Woolpower arbeitet mit einer idealen Kombination aus feinster Merinowolle und Kunstfasern. Das Ergebnis ist eine Funktionswäsche die nicht nur sehr warm ist, sondern auch die Feuchtigkeit von der Haut wegführt und weit weniger müffelt als reine Kunstfaserprodukte. Material:70% Merino Wolle, 30% Polyamid

Packliste

Natürlich kommen noch viel mehr Dinge mit auf die Reise.
Hier gibt es die aktuelle Version meiner Packliste als Download (Stand 1.5.2013).

 


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