Travel Event 2017


Hey, jetzt wird es aber mal wieder Zeit fĂŒr ein paar neue Artikel im Blog. Die Saison hat lĂ€ngst begonnen und ich war auch schon viel unterwegs. Das diesjĂ€hrige Travel Event bei Touratech war echt riesig. Die Strasse zwischen altem und neuem Standort war gesperrt und somit war noch mehr Platz fĂŒr Aussteller und Besucher. Die Zeltwiese war wieder bis zum Horizont gefĂŒllt mit Zelten und Bikes, viele alte und neue Bekannte waren vor Ort. Bis auf ein heftiges Gewitter am Freitag abend war das Wetter spitzenmĂ€ssig mit Hitze und meist blauem Himmel. Neben den ĂŒblichen Ausfahrten durch den Schwarzwald, Probefahrten, Endurotraining, BenzingesprĂ€chen, tollen DiavortrĂ€gen und Filmen gab es dieses Jahr auch wieder die GS Challenge, die jetzt GS Trophy Qualifier heisst. Beim Finale am Samstag abend wurden von den besten 10 Teilnehmern die Teilnehmer der Trophy bestimmt. So war der Plan. Aufgrund eines Fehlers bei der Auswertung der 300 Teilnehmer muss das Finale allerdings wiederholt werden, um die ersten drei zu bestimmen, die dann in der Mongolei dabei sind.

Ich war dieses Jahr drei Tage dort und es war keine Minute langweilig. Die Tage beginnen mit einem guten und preiswerten FrĂŒhstĂŒcksbuffet vom Catering und enden in der Regel spĂ€t bei GesprĂ€chen am Lagerfeuer. Die Tour mit unserem Guide “Bonsai” fĂŒhrte uns ĂŒber kleine und kleinste Strassen steil bergauf und bergab durch den Schwarzwald.

Kleiner Ausblick auf das folgende Wochenende: Beim Biker Weekend in Wolfach wird eine ca. 120 km lange Offroad Endurotour angeboten.

Artikel dazu folgt.


Travel Event im Schwarzwald

Das Touratech Travel Event 2016 stand ganz im Zeichen von Fernweh und Abenteuer. Trotz der schlechten Wetterprognosen, die gottseidank nicht zutrafen, genossen insgesamt rund 12.000 Besucher ein Programm, das informierte, inspirierte und zum Motorradfahren on- und offroad einlud. 70 Aussteller verwandelten das Touratech-GelĂ€nde in eine einzige Festmeile. Mit BMW, Ducati, Honda, KTM, Suzuki, Triumph und Yamaha waren alle großen Motorradhersteller vertreten und grĂ¶ĂŸtenteils mit ihren imposanten Showtrucks angereist. Die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Bikes an einem Wochenende Probe zu fahren, wurde reichlich genutzt.

Wer lieber auf dem eigenen Motorrad saß, hatte dazu bei den gefĂŒhrten Touren, Ausfahrten und Trainings Gelegenheit. Die meisten Angebote waren im Handumdrehen ausgebucht: FĂŒr die 760 freien PlĂ€tze gab es ĂŒber 1000 Online-Voranmeldungen. 60 Guides waren bei den 82 Touren im Einsatz, verrieten ihre Hausstrecken und gaben Insidertipps. Die Teilnehmer konnten herausfinden, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, Hexen und Waldgeistern nachspĂŒren oder einen „Kurven-Tsunami“ erleben. Besondere Schmankerl waren die Black-Forest-Whiskey-Tour, die bereits nach einer Stunde voll belegt war, und die Überraschungstour „Girls only“.

Hoch im Kurs standen alle AktivitĂ€ten, die den Fahrern die willkommene Gelegenheit boten, ihr Bike einmal ganz legal im GelĂ€nde zu bewegen. Auf Strecken, die normalerweise strikt verboten sind, konnte man „Schwarzwald pur“ mit Sondergenehmigung erleben. Als Abenteuerspielplatz fĂŒr Reiseenduristen entpuppte sich der neue Offraod-Park „Ultraterrain“ in Geisingen – anspruchsvolle Waldpassagen, Wasserdurchfahrten und kĂŒnstliche Hindernisse inklusive. Soweit die Zusammenfassung von Touratech.

FĂŒr mich bedeutete das Travel Event dieses Jahr das Wiedersehen mit vielen Freunden. Am Freitag war ich 2 Stunden im Ultraterrain Offroadpark Geisingen mit der kleinen Suzuki unterwegs. Dieser wird im Endurobereich von Malelobo betrieben und es wird in Zukunft nur Trainings dort geben. Das freie Fahren scheitert wahrscheinlich an LĂ€rmklagen der Anwohner, und das bevor es ĂŒberhaupt richtig losgeht.

Samstag und Sonntag war ich mit der GS dort und wir haben auf dem Zeltplatz mit hunderten anderer GSen und Zelten und noch mehr Motorradfahrern ĂŒbernachtet. Der Diavortrag von Michael Martin sowie der Film “United People of Adventure” waren Highlights auf der Leinwand. Bei letzterem ging es natĂŒrlich in erster Linie um Marketing. Ob es Sinn macht, mit extrem schwerem GerĂ€t solche extremen Dchungel- und Matschpisten zu fahren, ist eine andere Frage. Die Bilder und Kommentare der Einheimischen sprachen da fĂŒr sich.

Ich habe die neue Africa Twin probegefahren und fĂŒhlte mich auf Anhieb darauf wohl. Das DCT machte nicht immer, was ich erwartet hĂ€tte, ist aber eine interessante Alternative zur klassischen Schaltung. Auch die Probefahrt mit der Super TĂ©nerĂ© ZE war ok, aber hat mich trotz mehr Power nicht ganz so begeistert.


Ein neues Spielzeug fĂŒr 2016

So, seit einer Woche steht sie nun in der Garage, meine DR-Z400 mit weniger als 9000 km auf der Uhr. Keine Sorge, die Q steht natĂŒrlich auch noch da und sie wird mit mir bzw. uns weiterhin tolle Touren machen. Aber fĂŒrs etwas heftigere GelĂ€nde ist das Eisenschwein doch etwas schwer und ich möchte einfach mal was Neues ausprobieren. Stichwort: Endurowandern. Mögliche Ziele habe ich bereits genug vor Augen. Meistens kommt die Suzi dann wohl auf den HĂ€nger, denn auf der Autobahn macht es nicht wirklich Spass damit. DafĂŒr im GelĂ€nde umso mehr, bin schon auf die ersten Testfahrten gespannt.

Warum gerade die DR-Z? Nach einiger Recherche habe ich mich gegen die DR 350 (zu alt, zu wenig Power) und gegen die DR 650 (auch alt, reparaturanfÀllig) entschieden. Die KTM 690 R ist mir zu agressiv und die reinen Wettbewerbsenduros brauchen alle paar Stunden eine Wartung.

Jetzt kommt evtl. noch ein richtiger Motorschutz dran und Case Saver können auch nicht schaden. Eventuell noch ein grösserer Tank und dann kanns losgehen. Bei der AusrĂŒstung sind Endurostiefel geplant und ein anderer Helm muss her. DafĂŒr ist ja jetzt im Winter genug Zeit…


Mein Fernbus?

Naja, mal sehen… Heute war mein letzter Arbeitstag vor der Asientour. Etwas off-topic, aber das Abenteuer beginnt schon jetzt :) Da ich nun vorerst keinen Firmenwagen mehr habe, bin ich heute zum ersten mal mit der neuen Fernbuslinie von Karlsruhe nach Stuttgart gefahren.

Aber lest selbst. Folgende Email ging grade raus:

Hallo liebes Fernbus Team,

heute bin ich zum ersten Mal mit euch gefahren, von Karlsruhe nach Stuttgart um 17:50 Uhr. Schön, dass es diese Verbindung jetzt gibt. Der Preis ist mehr als ok, die Buchung im Internet klappte prima. Der Bus ist fast pĂŒnktlich abgefahren, genĂŒgend Platz an Bord. Ich freue mich, dass ich so bequem nach Stuttgart komme.

Ich sass zwei Reihen hinter dem Beifahrer und konnte so die GesprĂ€che teilweise mitverfolgen. “Wie schreibt man denn Zuffenhausen?” Langes Rungefummel am Navi und dann ging es los. Schon nach 100 Metern das erste hupende Auto vor der Einfahrt zur Schnellstrasse. “Dummer Hund…” Die Fahrt auf der Autobahn war im Prinzip ok, wĂ€re da nicht eine ĂŒberfahrene durchgezogene Linie am Baustellenende gewesen sowie spĂ€ter ein gefĂ€hrlicher Ausrutscher auf die linke Spur. Aber der Autofahrer dort kann ja schliesslich bremsen.

Richtig lustig wurde es dann aber auf der Fahrt nach Stuttgart rein, als ich bemerkte, dass die zwei ĂŒberhaupt keine Ahnung haben und nur nach Navi fahren. Wenigstens das sollte man dann richtig programmieren können, oder hat euer Laden niemand, der die Routen fĂŒr die Fahrer plant und auch ĂŒber Durchfahrtshöhen von BrĂŒcken in Baustellen Bescheid weiss? Dann wird es fĂŒr die Fahrer evtl. etwas schwierig. Wir reden hier schliesslich von Linienbussen, nicht von irgendwelchen Urlaubsfahrten durch malerische Dörfer.

Linksabbiegen von der Rechtabbiegerspur? Warum nicht, die hupenden Autofahrer sollen sich nicht so anstellen. Rote Ampeln? Egal, war doch alles frei, oder doch nicht? Und wenn man gar nicht mehr weiter weiss, stellt man sich auf Links- UND Rechtsabbiegerspur, macht den Warnblinker an und diskutiert das erstmal mit dem Beifahrer.

An der Stelle kann ich leider nicht mehr weiterberichten, da ich an der nÀchsten roten Ampel ausgestiegen bin, um die U-Bahn zu nehmen.

Also Leute, es gibt sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten bei eurer Organisation und auch beim Personal. Ich bin jetzt erstmal 6 Monate mit dem Motorrad unterwegs. Vielleicht schickt ihr mir einen Gutschein, dann werde ich es im November nochmal versuchen.

Bis dahin wĂŒnsche ich euch eine erfolgreiche Zeit und dass ihr noch ein paar neue Kunden hinzugewinnt, die hoffentlich von eurer Dienstleistung mehr begeistert sind als ich heute.

Freundliche GrĂŒĂŸe,
Bernhard Heiser


Neue Blogsoftware

Nun ist es soweit, der alte Blog bei Strato ist Geschichte und endlich lĂ€uft Bernie’s Bike Blog auf einer eigenen WordPress Installation bei meinem anderen Webhoster.

Das Design hat sich ein wenig geÀndert und das Ganze hat nun eine eigene Domain: www.asiabike.de. Bitte merken und weitersagen. Wer zu meinem alten Blog verlinkt hat: bitte bei Gelegenheit auf die neue Domain umstellen. Vielen Dank.

Falls die Inhalte gefallen, können sie nun leicht auf Facebook geteilt werden. Auf der rechten Seite werde ich die Links zu anderen Motorradreisenden weiter ausbauen und aktualisieren. Auch die Google Links werden gerne angeklickt, da sich weitere Sponsoren bisher nicht bei mir drÀngeln.

Die neuen Fotos können ab sofort fĂŒr volle Grösse angeklickt werden.

Ein wenig Feintuning und SEO muss noch gemacht werden, aber im Wesentlichen wird es nun so bleiben.

Es gibt eine neue Seite (Link oben) zum Thema Tourplanung, dort werden zunĂ€chst verschiedenste Infos gesammelt und ich werde ĂŒber den Fortschritt der Planung berichten.

Ich starte zwar erst im Mai 2013, freue mich aber auch jetzt schon ĂŒber Anregungen, Fragen und Kommentare.


Tourpartner gesucht – 6 Monate in 2013

Reisepartner gesucht – Mit dem Motorrad nach Asien

Worum geht es?

Ich fange gerade an, eine Motorradtour nach Asien zu planen und suche dafĂŒr einen passenden Reisepartner/in. Ziel könnte z.B. Indien sein, dann wĂ€re die SĂŒdroute ĂŒber TĂŒrkei-Iran-Pakistan geeignet. Wenn das aus politischen GrĂŒnden nicht möglich sein sollte (Visum), könnte man auch weiter nördlich fahren und den Pamir Highway machen.

Wie möchte ich reisen?

Zelt und Kocher kommen auf jeden Fall mit, mĂŒssen aber nicht immer benutzt werden. Ich möchte nicht jeden Tag 10 Stunden auf dem Bock sitzen und nur Kilometer runterreissen. Gerne auch mal wo bleiben, wo es schön ist. Orte und Menschen kennenlernen, mal einen relaxten Nachmittag irgendwo verbringen, Fotos machen, also Reisen statt Rasen.

Wann und wie lange?

Los gehen soll es im April oder Mai 2013 und die Tour soll inklusive RĂŒckweg maximal 6 Monate dauern. FĂŒr 2013 habe ich ein halbes Jahr Auszeit im Job organisiert und ich möchte diese Zeit möglichst komplett fĂŒr die Tour nutzen.

Wen suche ich?

Jemand, der auch einfach gerne unterwegs ist und offen fĂŒr neue Abenteuer ist. Ein wenig Tourerfahrung wĂ€re sicher von Vorteil. Die genaue Route sowie die Reisevorbereitungen mache ich gerne mit Dir zusammen, es ist ja noch genug Zeit.

Wer bin ich?

Ich bin 49 Jahre alt und seit vielen Jahren immer wieder mal als Backpacker in Asien und Afrika unterwegs. Anfang 2011 habe ich mir eine Reiseenduro gekauft, eine gebrauchte BMW 1100GS. Bis dahin war ich nur Gelegenheitsmotorradfahrer, hier und da mal was im Urlaub ausgeliehen. Es wird also meine erste grössere Tour, von Alpentouren, Sardinien etc. mal abgesehen. Zu meinen anderen Hobbies gehören Drachenfliegen und Mountainbiken. Ich bin also gerne in der Natur unterwegs. Man muss zwar ein Ziel haben, aber eigentlich ist doch meistens der Weg das Ziel.

Kontakt:

Am besten per Email.


Winterpause?

Ja, eigentlich schon. Backpacking in Asien ist angesagt. Laos und Vietnam sind um diese Jahreszeit einfach angenehmer. Trotzdem gibt es ein paar Motorradbilder hier.bike1 Im Centralworld in Bangkok gibts eine Bikeausstellung, also nix wie hin.bike2Und bald gibt es auch wieder Neuigkeiten von zuhause, der FrĂŒhling kommt bestimmt…


KĂ€ltetest

Langsam wird es nun wirklich Winter, aber bis jetzt kann man noch prima fahren. Im November gab es fast keinen Niederschlag, nur ist es die meiste Zeit etwas neblig und die Sonne kommt nicht immer durch. Heute ist mal wieder einer der etwas sonnigeren Tage, aber die Lufttemperatur liegt mittags nur bei 2,5 Grad. Ideale Testbedingungen fĂŒr die KĂ€ltetauglichkeit meiner Klamotten. Unter die Motorradsachen schnell noch eine lange Gymnastikhose und ein Fleece, Sturmhaube, Halstuch und schon kann es losgehen.In der Garage sind es noch etwa 6 Grad, aber die Batterie ist schon deutlich schwĂ€cher bei dieser Temperatur. Der Anlasser braucht ein paar Umdrehungen lĂ€nger als ĂŒblich und die Kuh hustet ein wenig. Schon wĂ€hrend des Anlassens schaltet das ABS Warnlicht auf Wechselblinken um, also keine Chance, direkt mit ABS loszufahren. Hmm, dabei ist die Batterie fast neu… Heftige Abgase, nichts wie raus hier. Nach den ersten Metern lĂ€uft der Motor wieder rund und alles scheint wie immer. Den ÖlkĂŒhler habe ich zu 2/3 mit einem StĂŒck Pappe verkleidet, damit der Motor schneller warm werden kann. Das scheint zu funktionieren. Obwohl es heute deutlich kĂ€lter ist, wird die Kuh etwas schneller warm und die Öltemperatur erreicht bald 5 Striche auf der Anzeige.Nach 10 km halte ich kurz an und starte neu. Diesmal reicht die Spannung aus und das ABS ist nach dem Selbsttest wieder da.Trotz teilweise zĂŒgiger Fahrt fĂŒhle ich mich pudelwohl und von KĂ€lte keine Spur. Nach einer Stunde schalte ich dann doch mal die Heizgriffe ein. Durchaus ein angenehmes Feature, auch wenn ichs heute noch nicht unbedingt brauche. Die Fingerspitzen der linken Hand bleiben kalt, sicher wegen der hĂ€ufigen KupplungsbetĂ€tigung. Ansonsten sind die Skihandschuhe ganz ok, wenn auch ungewohnt sperrig.Nach gut 80 km kommt die Q wieder in den Stall. Gut festbinden, nochmal streicheln und bis zum nĂ€chsten Mal :)


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Welcome to the club

Nach einigen kleineren und grösseren Touren allein in den letzten Wochen habe ich heute die zweite Tour mit Andreas gemacht. Bei der ersten Tour war er ja noch auf dem Roller unterwegs (siehe unten), nun hat er endlich auch etwas Richtiges. Die Sitzbank ist fĂŒr ihn noch etwas tief eingestellt, aber ansonsten ist die BMW F 650 GS ein schönes Motorrad. Das letzte Modelljahr mit einem Zylinder, aber immerhin hat der Rotax Motor 50 PS. Ist doch etwas anderes als Roller fahren, aber das wird schon werden. Eine kleine Runde ĂŒber teils kurvige Nebenstrassen bis NĂŒrtingen und wieder zurĂŒck und schon war es dunkel. Mal sehen, wann das Wetter richtig fies wird und der erste Schnee kommt.