Rum├Ąnien – Teil2

Laut Sattelitenbild soll das Tief sich nun endlich verlagern und Platz f├╝r besseres Wetter machen. Das w├Ąre auch nicht schlecht, heute geht es von Pitesti n├Ârlich ├╝ber die Transfagaras weiter, angeblich ein Highlight jeder Rum├Ąnienreise. Nach dem Fr├╝hst├╝ck im Hotel ist es wirklich schon w├Ąrmer und ein paar blaue L├╝cken zeigen sich am Himmel. Langsam aber sicher gewinnen wir an H├Âhe, aber der spannende Teil kommt erst sp├Ąter. Ab dem Vidrau Staudamm geht es langsam los und kurz vor dem Pass gibts dann endlich sch├Âne Kurven. Die Nordseite ist noch spektakul├Ąrer, aber dort h├Ąngt noch dichter Nebel fest. Hat auch seinen Reiz. Am Parkplatz zum Lacul Rosso herrscht ziemlicher Rummel (heute ist Sonntag), und man sieht sowieso nicht viel. Weiter. Unten angekommen, machen wir Pause an einem Fluss. Hier ist es wieder sch├Ân warm und wir geniessen die Sonne.

Auf dem Weg nach Agnita ├╝ber kleine Nebenstrassen und Feldwege m├╝ssen wir zun├Ąchst einen Fluss per F├Ąhre ├╝berqueren. 10 LEI scheint der Standardpreis zu sein. Daf├╝r werden wir mit Muskelkraft ├╝ber den Fluss gezogen. Weiter geht es sehr entspannt durch viele kleine D├Ârfer in einer h├╝geligen Landschaft.

Wir erreichen Sighisoara und haben nach der Unterkunftssuche noch gen├╝gend Zeit, die mittelalterliche Stadt mit ihren bunten H├Ąusern und Festungen zu erkunden. Anschliessend gibts leckeres Essen im Hotel “Zur Post”.

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Rum├Ąnien – Teil 1

Und auf zur n├Ąchsten Tour, diesmal zwei Wochen nach Rum├Ąnien. Die An- und R├╝ckreise erfolgt diesmal mit dem Motorrad, was zusammen schon 5-6 Tage ben├Âtigt. Aber wir haben uns eine sch├Âne Route durch die Alpen ausgesucht und – der Weg ist das Ziel!

Nach dem Brenner weiter durchs Lesachtal und Gailtal. Erste ├ťbernachtung in Villach in einem gem├╝tlichen Gasthaus. Die zweite H├Ąlfte des Tages ist leider ein wenig verregnet, aber am n├Ąchsten Tag sieht es schon besser aus. Wir zelten in einem kleinen Ort direkt am S├╝dufer des Balaton. Am dritten Tag fahren wir weiter nach Timisoara in Rum├Ąnien. Direkt hinter der ungarischen Grenze zeigt das Navi mit open street map Karte, was es kann und lotst uns ├╝ber einen kleinen Schotterweg zu einer winzigen F├Ąhre ├╝ber den Mures. Die Seilf├Ąhre wird nur von der Str├Âmung angetriebn und ben├Âtigt entsprechend lange. Die Auf- und Abfahrt erfolgt ├╝ber eine kleine Holzplanke, da freut sich der Endurist…

Nachts in Timisoara regnet es wieder heftig. Gut, dass wir auf dem Campingplatz eine H├╝tte genommen haben.

Am n├Ąchsten Morgen geht es nach kurzer Stadtbesichtigung weiter in Richtung Karpaten. Auf einer kleinen Strasse (die 7A) mit vielen Schlagl├Âchern und Baustellen geht es von Petrosani rauf in die Berge. Wir queren die Transalpina und ├╝bernachten in einer Pension im kleinen Dorf Voineasa. Und wieder regnet es in der Nacht, vorher sind wir schon in den Wolken unterwegs gewesen.

Die n├Ąchste kurze Etappe f├╝hrt uns nach Sibiu, wo wir einen halben Tag verbringen und in der Pension Ela ├╝bernachten. Sibiu ist eine absolut sehenswerte Stadt mit vielen guten Restaurants und Cafes.

Am Abend gehen wir noch lecker im “Weinkeller” essen, sehr zu empfehlen.

Samstag, 22.8.
Es ist immer noch bew├Âlkt und es regnet morgens noch ein paar Tropfen. Wir nehmen Kurs auf die Transfagarasan, aber schon bald, weit vor dem Gipfel, ist Schluss. Heute ist die Strecke wegen der Sibiu Rallye gesperrt. Also wieder runter und weiter nach Osten nach Brasov, wo wir eine ausgiebige Mittagspause mit Stadtbesichtigung machen. Wenigstens ist es hier trocken und einigermassen warm, aber bei der Weiterfahrt ├╝beer den Bran-Pass hat uns der Regen wieder. Egal, die Strecke ist wirklich ein Traum und auch die tief h├Ąngenden Wolken haben was… In dem langen Tal hinter Campulung fahren wir durch viele kleine D├Ârfer. Hier ist die Zeit wirklich stehengeblieben. Alte Leute sitzen vor ihren H├Ąusern, Pferdefuhrwerke fahren Heu mit Familien obendrauf, Kuh- und Schafherden flanieren auf der Strasse. Zwischendurch immer wieder fehlender Asphalt, Matsch und Schlagl├Âcher.

In Pitesti finden wir im Hotel Duet f├╝r 100 Lei ein sch├Ânes Zimmer mit Fr├╝hst├╝ck. In der Fussg├Ąngerzone der Dacia-Stadt gibt es sogar eine Musical Fountain und endlich ein k├╝hles Bier. Morgen wollen wir dann die Berge von S├╝den her ├╝berqueren und dann irgendwie weiter nach Sighisoara.

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RDGA – Route des Grandes Alpes


1.Juni – 7.Juni

Dazu muss man eigentlich nicht mehr viel sagen, die meisten von euch sind die Strecke sicher schon einmal gefahren. Eine absolute Traumstrecke durchs Hochgebirge vom Genfer See bis zum Mittelmeer. Viele der P├Ąsse machen erst Anfang Juni auf, einige sogar noch sp├Ąter. Wir hatten mit dem Wetter riesiges Gl├╝ck. Es war meistens sehr warm und nur der Iseran hatte noch Wintersperre. Aber der Reihe nach.

Von Stuttgart fahren wir am Montag mit dem Anh├Ąnger bis nach Thonon-les-bains am Genfer See. Dort gibts abends ein echt heftiges Gewitter, aber am n├Ąchsten Morgen ist alles wieder gut. In den T├Ąlern dampft noch der Nebel ├╝ber dem nassen Asphalt, aber bald geht’s schon ├╝ber die ersten kleinen P├Ąsse. Als Alternative zum Iseran fahren wir ├╝ber den Col de la Madelaine, ein absolutes Sahnest├╝ck und immerhin fast 2000 Meter hoch. Danach gehts noch weiter bis zum kleinen Skiort Valloire, wo wir in der Abendsonne unsere Zelte aufbauen.

Im einzigen ge├Âffneten Hotel bekommen wir abends noch ein leckeres Essen, aber wir sind in einer Geisterstadt. Egal, am n├Ąchsten Morgen wartet erstmal der Galibier auf uns. Da oben noch Schneemassen liegen, nehmen wir den Gipfeltunnel auf die andere Seite. Von dort gibts eine unendlich lange Abfahrt bis nach Briancon, Mittagspause. W├Ąhrend Andreas seinen Kaffee trinkt, schlendere ich ├╝ber den sehr sch├Ânen Markt und schau mir die Altstadt an. Hier unten im Tal ist es richtig hei├č jetzt, die Sonne brennt gnadenlos vom fast blauen Himmel. Nach dem Tanken geht es nun weiter ├╝ber den Izoard und den Col de Vars. Dann weichen wir von der Standardroute ab und fahren die Schleife ├╝ber den Col de la Bonette, mit 2715 m einer der h├Âchsten Strassenp├Ąsse der Alpen. Der Pass liegt s├╝d├Âstlich von Barcelonette. Nach einer grandiosen Auffahrt stehen wir recht pl├Âtzlich mit einigen anderen Bikern vor einer recht massiven Schneewand. Hier w├Ąre die Auffahrt f├╝r die letzten Meter zur Spitze, der Cime de la Bonette gewesen. Nicht f├╝r uns, wir nehmen den shortcut auf die andere Seite und schwingen uns wieder ins Tal hinab.

Da wir schon recht sp├Ąt dran sind, lassen wir die restlichen P├Ąsse der Seealpen aus und fahren auf direktem Weg durch ein sch├Ânes Tal bis nach Nizza, wo wir uns auf einem Campingplatz in Villeneuve-Loubet einquartieren. Wir gehen noch kurz zum Strand und decken uns dann im Supermarkt mit Bier und etwas essbarem ein, das soll f├╝r heute gen├╝gen. Mittlerweile ist schon Donnerstag und wir haben heute einen Pausentag. Wir mieten uns zwei Mointainbikes und fahren die K├╝ste rauf durch Cagnes-sur-mer bis nach Nizza. Gr├Âsstenteils fahren wir ├╝ber eine tolle Strandpromenade, bei dem perfekten Sommerwetter heute ist das echt genial. In Nizza ein kurzer Sprung ins Meer, Mittagspause (Tipp: Socca essen bei Pipo) und dann weiter bis zum Cap Ferat, das wir ganz umrunden. Wahnsinn, was hier f├╝r Villen rumstehen. Auf dem R├╝ckweg bleibt Zeit f├╝r ein leckeres Essen in der Altstadt von Nizza und ein wenig Sightseeing.

Freitag geht es nun wieder Richtung Norden. Heute fahren wir getrennt, Treffpunkt ist Gap. Ich nehme die Route ├╝ber Saint-Paul und den Col de Vence (sehr zu empfehlen). In Castellane zweigt die Strasse zu den Gorges du Verdon ab, dort fahre ich diesmal rive-gauche, also auf der linken Seite. Absolut beeindruckende Landschaft, steht dem Grand Canyon in den USA in nichts nach… Vorbei am Lac de Sainte-Croix fahre ich ├╝ber Riez nach Digne-les-Bains, wo es ├╝ber sehr kleine Str├Ąsschen und durch wilde Schluchten weitergeht. Ich komme durch Seyne-les-Alpes, das dieses Jahr durch den Germanwings Crash traurige Ber├╝hmtheit erlangt hat. Weitere kleine Str├Ąsschen f├╝hren mich vorbei am Lac de Serre-Poncon nach Gap, wo Andreas auch etwa eine Stunde sp├Ąter eintrifft.


Am Samstag ist die Streckenf├╝hrung weniger spektakul├Ąr, aber immer noch mit sch├Âner Bergkulisse links und rechts der Strasse. Wir fahren wieder einzeln aufgrund unserer verschiedenen Geschwindigkeiten und ich mache heute eine lange Mittagspause in Chambery. Es ist immer noch brutal heiss, so freue ich mich wieder auf den Fahrtwind. Durch den Parc Naturel du Massiv des Bauges fahre ich bis zum sch├Ân gelegenen Lac d’Annecy. Das war nochmal ein richtiges Motorrad-Paradies. Die restliche Strecke bis zum Genfer See ist weniger spannend. ├ťberraschung bei der Ankunft: Andreas und ich kommen zuf├Ąllig innerhalb von einer Minute am Ziel an! Er hat noch die Klamotten an, den Helm in der Hand und seine 650 GS steht vor der Schranke am Campingplatz. Nach dem Bad im See zieht wieder ein schweres Gewitter auf, das kennen wir ja schon hier. Das Licht wird etwas unheimlich mit Farbt├Ânen von dunkelrot bis tiefblau. Am Sonntag geht eine sehr sch├Âne Tour (1.320 km) zu Ende und wir zuckeln mit den Motorr├Ądern auf dem H├Ąnger wieder nach Hause.

alle P├Ąsse der RDGA

Col des Gets (1163 m)
Col de la Colombiere (1613 m)
Col des Aravis (1487 m)
Col des SAisies (1650 m)
Cormet de Roselend (1967 m)
Col de l’Iseran (2764 m)
Col du Telegraphe (1566 m)
Col du Galibier (2645 m)
Col du Lautaret (2058 m)
Col d’Izoard (2360 m)
Col de Vars (2109 m)
Col de la Cayolle (2326 m)
Col de Valberg (1673 m)
Col de la Couillole (1678 m)
Col Saint-Martin (1500 m)
Col de Turini (1607 m)
Col de Castillon (706 m)
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Herbsttour ins Vinschgau

Ein langes Wochenende im Oktober, tolles Wetter und noch nichts geplant. Was tun? Nat├╝rlich eine kleine Motorradtour in die Alpen. Spontan geplant, bin ich diesmal allein unterwegs. Naja, fast allein. Ein paar andere hatten wohl ├Ąhnliche Ideen. Mein Plan, auf dem Weg in die Alpen ├╝ber die Autobahn zu fahren, hat keine gro├če Zeitersparnis gebracht. Die A8 am Aichelberg ist Gro├čbaustelle und die halbe A7 ins Allg├Ąu war ein einziger gro├čer Stau. Nur gut, dass man mit dem Motorrad da einigermassen fl├╝ssig durchkommt. In ├ľsterreich hat es sich dann auch mit dem Nebel erledigt und der sch├Âne Teil der Tour kann beginnen. Die Strecke geht ├╝bers Hahntennjoch und Timmelsjoch, durch Meran weiter ins Vinschgau. Hier sind es sommerliche 25 Grad, das erste Mal wird es heute richtig warm. Ich ├╝bernachte in Latsch auf dem Campingplatz. Abends gibts dort leckere Pizza und ein k├╝hles Bier, perfetto. Nach einem Fr├╝hst├╝ck in der B├Ąckerei gehts schon um halb zehn weiter. Die Strecke zur├╝ck f├╝hrt ├╝ber Reschenpass – Arlberg – Bregenzer Wald und weiter ├╝ber kleine Nebenstrassen durchs Allg├Ąu und ├╝ber die Alb. 2 Tage mit 914 km, vielen Kurven und viel Spass.


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Westalb – ein traumhafter Sonntag

Also spontan eine Route ins Navi und ab gehts. Start in Stuttgart, dann eine sch├Âne 300 km Runde ├╝ber die Alb mit dem Mittelpunkt Reutlingen. Wiesensteig, M├╝nsingen, Lauterbachtal, Rottenburg. Viele Kurven, viele kleine Strassen. Zur├╝ck am Neckar entlang bis T├╝bingen und Einkehr im Schw├Ąrzlocher Hof, perfekt. Dort treffen wir auf Sabine und Tom, die heute auf Cabriotour sind. Hier ist gut was los heute, aber Essen und Aussicht sind wie immer genial.

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Ein Wochenende in Italien

Eine sch├Âne Tour f├╝r ein langes Wochenende mit 4 Tagen. Anreise 559 km vorbei am Rheinfall in Schaffhausen,├╝ber den Julierpass und den Malojapass. Hinter den Alpen sp├╝rt man schon das Mittelmeerklima, es riecht ├╝berall nach Kr├Ąutern. Unsere Basis f├╝r die n├Ąchsten beiden Tage ist das Campeggio Rivabella in Lecco. Sehr sch├Âner Zeltplatz direkt am Wasser und wir k├Ânnen zu Fuss in die Stadt gehen. Am zweiten Tag unternehmen wir eine kleine Rundfahrt um einen Teil des Sees bis Varenna und mit der F├Ąhre r├╝ber nach Bellagio. Zwei h├╝bsche kleine Orte die zum Verweilen einladen.

Die R├╝ckfahrt geht ├╝ber den Spl├╝genpass, ein weiteres Highlight der Tour. Oben im See treiben noch die Eisschollen und es weht ein k├╝hler Wind.

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Herbsttour nach Tschechien

Samstag

Abfahrt 11:30, kein Tropfen Regen mehr, aber kaum Sonne, 15-17 Grad
knapp 400 km bis Marienbad. Spritpreis nur 1,55, ich Idiot habe in Deutschland noch vollgetankt
Camping Luxor fast leer, 120,00 pro Nacht (in Euro gezahlt, 6,00 Euro)
sch├Âner Platz an einem See
voll der Kurort, wie Baden-Baden. Einkaufen im Kaufland
zu Fuss durch den Ort und den Kurpark, musical fountain. Wifi im Churchill Restaurant zu lecker Penne arrrabiata und ein Gambrinus. Chat in Facebook. Neue Zeltbeleuchtung ist super.

Marienbad

Sonntag

die Nacht war recht kalt in dem dünnen Schlafsack, morgens nur 4 Grad draussen abbauen, Zelt trocknen, Frühstück in der Sonne
oops, schon wieder 11 Uhr bis zur Abfahrt.
Bis Loket sind es nur ca. 40 km durch einen sch├Ânen Wald.
Das lazy river hostel gibt es nicht mehr, daf├╝r ein Kn├Âllchen f├╝rs Parken vor dem Haus.┬áBikeklamotten aus und Fotorunde durch den sch├Ânen Ort in einer Flussschleife.
Weiterfahrt nach Litomerice, ca. 140 km, meist keine besondere Strecke.
Das Autocamp liegt sehr sch├Ân am Fluss und ist praktisch mitten in der Stadt, toll.┬áZelt aufbauen, mittlerweile sind es 22 Grad. Die┬áDuschen sind auch super.┬áAnmeldung im Restaurant bei Natalie.┬áGegen f├╝nf zu Fuss in den Ort zur Erkundung und Abendessen.┬áIn der Brauerei (?) ist wenig los, aber Bedienung und Essen sind ok. Dazu 2 grosse Bier :)
Schon gegen acht zur├╝ck am Camp, noch ein Bier und Wifi im Restaurant.┬áNatalie hat alle H├Ąnde voll zu tun, leider kein Flirt mehr.┬á┬áEmail von Vik, ich freue mich auf unser baldiges Treffen. Im Zelt noch FM4 von der Festplatte.

Litomerice

Montag

Die Nacht war wesentlich angenehmer, nur die G├╝terz├╝ge schienen alle durchs Zelt zu fahren. 8:00 Uhr aufstehen, Fr├╝hst├╝ck im Restaurant f├╝r nur 82,00. Das Zelt ist immer noch nass, die Sonne hinter den B├Ąumen. Noch ein Spaziergang in die Stadt f├╝r weitere Fotos.
Ich baue ab, Zelt wird nass eingepackt.
Abfahrt um 11:30 Uhr, heute sind es 66 km bis ins Elbi (Labe Sandstone Rocks)
sch├Âne kleine Strassen durch h├╝gelige Landschaft, heute macht es wirklich Spass.┬áKemp Mezna Louka, 201,00 CK, nur wenige Zelte zwischen den (geschlossenen) Holzh├╝tten.┬áZeltaufbau und umziehen zur Wanderung, los gehts um kurz vor drei. Sch├Âner Weg runter ins Tal der Kamenice.

unterwegs

Wanderung durch die Felsenschlucht und kurze Bootsfahrt auf dem Stausee.
Hoch nach Mezna, dort Palacinka in der tollen Pension mit Aussicht. Von der Sonnenterrasse zurück zum Camp.  Die Chefin ist dort, sehr unsympathisch. Der ganze Platz ist leer, aber ich soll Zelt und Motorrad woanders hinstellen. Vergiss es, ich habe vorher gefragt!
Kein Gesch├Ąft in der N├Ąhe, also nicht kochen. Im Hotel Mezna gegen├╝ber gibt es lecker Braten mit Kn├Âdel, was will man mehr. Leider tuts das Internet im Hotel heute nicht, obwohl sie erst sagte, dass sie Internet haben… Im Zelt Fotos schauen, Tagebuch schreiben und schon ein wenig die weitere Route planen. Heute fr├╝h ins Bett, nix los hier. Nachts ist permanent ein Geheule und Ger├Âhre im nahen Wald, sind das Hirsche??
Kamenice Schlucht
Dienstag

P├╝nktlich um acht raus aus dem Schlafsack, und wieder ein super Tag mit Sonne. Eine heisse Dusche am Morgen, prima. Das Zelt trocknet trotz Sonne nicht, das Aussenzelt bleibt von innen noch total nass. Ich helfe mit dem Lappen etwas nach, aber ganz trocken wird es nicht.
Abfahrt schon wieder erst um kurz vor hal 12, muss eine Naturkonstante sein. Heute noch nicht
gefr├╝hst├╝ckt!
10 km weiter ein kleiner Laden und danach die perfekte Fr├╝hst├╝cksbank in der Sonne.
Heute gehts nach Pec mit einigen Zwischenzielen im Navi, ca. 170 km
Der mit Abstand beste Motorradtag, super Strecke mit kleinen Str├Ąsschen und vielen Kurven.
In Pec mache ich nur eine kleine Runde mit dem Motorrad und steige kurz f├╝r ein Foto ab.
Ich beschliesse, in w├Ąrmeren Gefilden einen Campingplatz zu suchen und finde diesen in Vrchlabi.

Es geht auch freundlich! Der nette Typ mit den langen Haaren ist auch Biker und bietet mir ein
aufgebautes Zelt an, da das Wetter schlecht werden soll. Leider kein Internet bzw. nur mit teurer
Wochenkarte. Kochen am Zelt bei Sonnenuntergang: Nudeln mit Paprika, Zwiebeln und Ketchup.
Danach in der H├╝tte noch ein Bier, es sind noch ein paar Tschechen auf dem Platz.

Mittwoch

Um 4 vier Uhr nachts beginnt der Regen auf das Zelt zu prasseln und es wird windig. Geht es jetzt
so die n├Ąchsten Tage weiter ? Egal, umdrehen, weiterschlafen.
Um halb neun beschliesse ich zu duschen, es regnet immer noch leicht.
Danach gibt es im Restaurant leckeres Omlett und einen Tee.
Angeblich soll der Tag so bleiben. Ich beschliesse zu packen und loszufahren.
Abfahrt heute schon um 11:00 !

Pilsen

Es regnet nicht mehr, Strecke ├╝ber normale Landstrasse ohne Zwischenziele bis Plzen 250 km.
Die Strecke ist heute nicht so spektakul├Ąr, daf├╝r schneller und TROCKEN.
Ich ereiche Pilsen um 15:00 Uhr und nehme ein Zimmer im student hostel = Studentenwohnheim mit
Hoteletage im Plattenbau. Echte Ostalgie. Die Concierge spricht kein Wort Englisch und ist auch
sonst etwas langsam. Zwei nette Studentinnen helfen weiter. Beim Preis versucht sie mir aber 80
zuviel abzukn├Âpfen, von wegen! 440 Kronen f├╝r ein DZ in der Platte reicht. Immerhin gibt es Wifi
hier. Zu Fuss ca. 1 km in die Stadt, von der ich sehr angenehm ├╝berrascht bin, viele Fotos. Sogar die
Sonne kommt noch raus. Tolles Licht!
Abendessen in der Brauereigastst├Ątte von Pilsener Urquell, bei mir gibts heute halbe Ente mit Rotkohl und Kn├Âdel, hmmmm. Sp├Ąter noch in das Zach Cafe mit einer Liveband.

Zach Cafe

Donnerstag

Eine Nacht in einem richtigen Bett war auch mal wieder gut. Und kurze Wege zum Bad.
Die Cafeteria hat aus unerkl├Ąrlichen Gr├╝nden zu. Ich hole das restliche Brot rein und fr├╝hst├╝cke
im Zimmer, Milch ist ja schliesslich auch noch da.
Saukalt draussen, nicht viel ├╝ber null vermutlich. Aber die Sonne scheint.
Abfahrt um kurz nach zehn, ich werde immer besser.
Heute warm eingepackt, aber nat├╝rlich kein Regenkombi. Sehr komfortabel, trotz 11 Grad bei Abfahrt.
Hinter Pilsen kurz rechts rangefahren, um die Sturmhaube aufzuziehen. Sofort steht ein M├Ądel neben
mir und will mir einen blasen…Aber sie ist nicht mal h├╝bsch. Ohne absteigen Landstrasse durchgedonnert bis Aalen, dort tanken und McDonalds. Endspurt nach Hause durch die Kaiserberge und G├Âppingen.

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Vogesentour Juni

suedvogesenrouteEine kleine, aber feine Tour in die Vogesen. Anreise am Freitag nach der Arbeit durchs heisse Rheintal. Erste ├ťbernachtung auf dem Campingplatz in Munster. Vor dort Einstieg in die geplante Vogesenrunde. Herrliche Natur, Berge, Kurven, blauer Himmel, was will man mehr. Gr├Âssere Pause am Lac de Geradmer. ├ťber den Ballon d’Alsace zu meinem Lieblingsplatz, dem Hochstein. Dort wildes Zelten in einer wilden Gewitternacht. Am Sonntag bei str├Âmendem Regen zur├╝ck nach Deutschland, daher das letzte St├╝ck ├╝ber die Route des Cretes nicht mehr gefahren. Der alte Regenkombi h├Ąlt perfekt dicht, lediglich die Stiefel lassen vorne ganz wenig Feuchtigkeit rein. Ich kann die Tour zum Nachfahren gerne als gpx verschicken.

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Tourpartner gesucht – 6 Monate in 2013

Reisepartner gesucht – Mit dem Motorrad nach Asien

Worum geht es?

Ich fange gerade an, eine Motorradtour nach Asien zu planen und suche daf├╝r einen passenden Reisepartner/in. Ziel k├Ânnte z.B. Indien sein, dann w├Ąre die S├╝droute ├╝ber T├╝rkei-Iran-Pakistan geeignet. Wenn das aus politischen Gr├╝nden nicht m├Âglich sein sollte (Visum), k├Ânnte man auch weiter n├Ârdlich fahren und den Pamir Highway machen.

Wie m├Âchte ich reisen?

Zelt und Kocher kommen auf jeden Fall mit, m├╝ssen aber nicht immer benutzt werden. Ich m├Âchte nicht jeden Tag 10 Stunden auf dem Bock sitzen und nur Kilometer runterreissen. Gerne auch mal wo bleiben, wo es sch├Ân ist. Orte und Menschen kennenlernen, mal einen relaxten Nachmittag irgendwo verbringen, Fotos machen, also Reisen statt Rasen.

Wann und wie lange?

Los gehen soll es im April oder Mai 2013 und die Tour soll inklusive R├╝ckweg maximal 6 Monate dauern. F├╝r 2013 habe ich ein halbes Jahr Auszeit im Job organisiert und ich m├Âchte diese Zeit m├Âglichst komplett f├╝r die Tour nutzen.

Wen suche ich?

Jemand, der auch einfach gerne unterwegs ist und offen f├╝r neue Abenteuer ist. Ein wenig Tourerfahrung w├Ąre sicher von Vorteil. Die genaue Route sowie die Reisevorbereitungen mache ich gerne mit Dir zusammen, es ist ja noch genug Zeit.

Wer bin ich?

Ich bin 49 Jahre alt und seit vielen Jahren immer wieder mal als Backpacker in Asien und Afrika unterwegs. Anfang 2011 habe ich mir eine Reiseenduro gekauft, eine gebrauchte BMW 1100GS. Bis dahin war ich nur Gelegenheitsmotorradfahrer, hier und da mal was im Urlaub ausgeliehen. Es wird also meine erste gr├Âssere Tour, von Alpentouren, Sardinien etc. mal abgesehen. Zu meinen anderen Hobbies geh├Âren Drachenfliegen und Mountainbiken. Ich bin also gerne in der Natur unterwegs. Man muss zwar ein Ziel haben, aber eigentlich ist doch meistens der Weg das Ziel.

Kontakt:

Am besten per Email.

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Sardinientour 1 Woche

cagliarihafen1Ein paar Ausz├╝ge aus dem Reisetagebuch:

Sonntag

703 km bis Verona gefahren (inkl. der Spezialrunde oberhalb von Bozen)Autobahn bis F├╝ssen, dann Penserjoch und Sarntal. Endlich wieder richtige Kurven mit Panorama. Richtig kalt hier oben, es leben die Heizgriffe !Abfahrt 6:30 Ankunft ca. 18:00 11,5 Stunden inkl. BozenrundeCamping Castel San Pietro 13,00 ÔéČist so ein bischen wie ein Hostel, zu Fuss in die Stadt kein Problemtolle Abendstimmung in der Stadt, in der Arena ist ein Konzert (Italopop)echt italienisches Pastaessen und ein Bier auf der Piazza Erbe 14,00 ÔéČ041

Montag

Heute nicht mehr so viel zu fahren, etwa 300 km bis Livorno, das wird easy.Noch 2 Krustis und ne Packung Milch, damit eigenes Fr├╝hst├╝ck auf der sonnigen Terrasse vor dem Zelt. Abfahrt um kurz vor zehn. Ich nehme doch die Landstrasse durch die Poebene. M├Ąssig aufregend, aber im Mai noch nicht zu heiss.Richtig gut wird die Strecke hinter Modena, als es in die Berge (Appenin) rauf geht. Slalomfahren ohne Ende, auch einige Kehren sind dabei. Das alles mit ganz wenig Verkehr, auch kaum Moppeds unterwegs hier. Es geht bis auf weit ├╝ber 1000 Meter rauf, das dumme Navi zeigt nur noch “1 km” als H├Âhe an. Und schon wieder werden die Heizgriffe benutzt :) Irgendwann wird es wieder w├Ąrmer, ich mache eine Br├Âtchen- und Pinkelpause. Kurz darauf stoppe ich nochmal am “Ponte Maddalena” oder so, um ein paar Fotos zu machen. Der alte Ort kurz vorher (Bagni di Lucca) w├Ąre auch gut f├╝r eine Pause gewesen, vielleicht auf dem R├╝ckweg. Ab Lucca wird es wieder voll auf der Strasse. Kurz darauf rolle ich durch Touristenrummel und vorbei am schiefen Turm von Pisa. Einen kurzen Blick drauf konnte ich werfen, er steht immer noch. In Livorno folge ich den Schildern zur F├Ąhre und kaufe ein Ticket (return 168 Euro). Freitag abend geht es nun wieder zur├╝ck. Noch eine kurze Tour in die Stadt um etwas zu essen. F├╝r grosse Provianteink├Ąufe habe ich keinen Platz. Livorno ist voll die Hafenstadt, kleinere Liegepl├Ątze an Kan├Ąlen ziehen sich bis in die City.Boarding um 20 Uhr, um 22 Uhr geht es los. Mein Platz wird das rote Cannapee in der Kinderecke. Die gehen hoffentlich bald schlafen und hier riecht es nicht so extrem nach Essen. Ich schlafe tats├Ąchlich ganz gut hier, auch ohne Schlafsack ist es ok, wenn ich mich mit der Motorradjacke zudecke. Der Tankrucksack ist als Kopfkisssen ganz ok.06

Dienstag

Etwa um acht legen wir in Olbia an und die Entladung beginnt. Ich finde direkt den richtigen Weg und fahre sofort raus aus der Stadt und ziehe mich um. Wirklich kalt ist es aber nicht. Ein herrlicher Sommertag mit blauem Himmel. Ich folge der SS 125 fast immer an der K├╝ste entlang. Ein kurzer Fotostop beschert mir unplanm├Ąssig gleich die erste Flussdurchfahrt. Sieht flach aus, also gleich durch ohne Test zu Fuss. Im klaren Wasser sind glatte rund Kieselsteine. Im Stehen kein Problem. Auf der R├╝ckfahrt spritz es mir bis ans Visier hoch. Eine Umleitung f├╝hrt mich rauf in die Berge bei Talava. Kurzer K├╝stenstop bei einem Campingplatz bei Cala Liberotto. Ab Orosei wird die Strecke dann wirklich genial kurvig und f├╝hrt teilweise wieder durch die Berge bis auf knapp 1000 m. Im Bergdorf Orgali tanke ich. Heute fahre ich 200 km bis Tortoli, es wird jeden Tag weniger… Ich baue mein Zelt beim Lido orri *** Camping auf.Sch├Âner Platz mit Swimmingpool. Shop und Restaurant sind aber noch zu. Leider kein Internet hier! Nach dem Duschen gehe ich am Strand entlang bis Arbatax oder was ich daf├╝r halte. Ich h├Ątte noch bis in die n├Ąchste Bucht weiterlaufen m├╝sse, aber es war weit genug und ich hatte Hunger. In Tortoli gibts Pizza Margarita und Cola. Ich kaufe Reis und Bier in einem kleinen Laden f├╝rs Abendessen. Gegen├╝ber hat Fabio seine Cartaleria mit Internet-Point. Er sagt, ich kann meinen Compi auch mitbringen, sein WLAN gibts aber nur zu den ├ľffnungszeiten. Die Strasse zur├╝ck erscheint mir ewig weit mit der bl├Âden Plastikt├╝te in der Hand. Sp├Ąter gibts dann Reis mit Thunfisch, der muss endlich mal weg.Endlich wieder eine Nacht im eigenen Zelt, ich schlafe wie ein Stein.02

Mittwoch

Schon fr├╝h werde ich wach. Das ist keine Brandung, eher ein schwerer Sturm. Aber der Regen fehlt. Wie wohl der Himmel aussieht? Leider hat das Zelt kein Dachfenster, alo weiterschlafen. Ich hoffe das Zelt bleibt stehen und der Wind l├Ąsst bald nach. Um 9 gibt es Br├Âtchen vorne an der Rezeption, ich hatte 4 bestellt. Nichts f├╝r Fr├╝haufsteher. Der Sturm tobt weiter, aber es ist warm. Zelt abspannen und Fr├╝hst├╝ck in der Apsis. Genial, wenn dort soviel Platz ist und man auch mal rumkr├╝meln kann. Um 10:30 Uhr starte ich meine Tour in die Berge. Erster Wegpunkt ist Isili. Geniale Strecke ├╝ber Perdasdefogu und Nurri. Zur├╝ck ├╝ber Fonni und Villagrande. Auf den Strassen ist kaum was los und das Bergpanorama ist fantastisch. Fahrtechnische Herausforderung ist heute der Wind. Man weiss nie, ob es einem hinter der Kurve von links oder rechts reinhaut. Auf dem Kamm fahre ich voll in Schr├Ąglage, obwohl es schnurgeradeaus geht. Einkehrschwung f├Ąllt heute aus. In Fonni gabs zwei gute Sachen, aber sonst war nicht so viel los in den kleinen D├Ârfern. Gegen 19 Uhr gibts endlich eine Lasagne und ein Bier in Tortoli, dort wo ich gestern schon war. Dann noch zum Supermarkt und kurz nach Arbatax. Zur├╝ck zum Zelt, duschen, noch was essen. Ach ja, und in Tortoli war ich noch bei Fabio im Internet. Klappt wunderbar mit dem Netbook. Gef├╝hlt ne halbe Stunde f├╝r 2 Euro. Heute 300 km gefahren in ca. 8 Stunden.05

Donnerstag

Heute kein Sturm und Fr├╝hst├╝ck mit Restbr├Âtchen. Abfahrt um kurz vor zehn. Wieder an der K├╝ste entlang nach S├╝den, dann folgt der sch├Âne Teil der Strecke ├╝ber Villasalto und Dolianova. Heute geht es bis auf ca. 700 m rauf und es wird nicht ganz so frisch. Kurz vor Dolianova gibts noch eine kleine offroad Einlage mit einem Ausflug auf einen Berg mit einem Wachturm. Der Weg ist recht steil und steinig. Ob ich da auch wieder runterkomme? Die Q schafft alles ohne Probleme und die Aussicht von oben ist gigantisch. In Cagliari parke ich in der N├Ąhe vom Bahnhof und ziehe zu Fuss los. Leider nichts zum Umziehen dabei. Hoch zur Kathedrale und zum Palais. Viele Touris in der Stadt, ist aber auch sehenswert und hat echt Flair. Auf dem R├╝ckweg gibts noch ein heisses Wrap (wie heissen die noch?) und ne k├╝hle Cola. Das Cafe hat auch Internet, wie praktisch. Auf dem R├╝ckweg folge ich weitgehend derSS125. Der Teil hinter San Gregorio durch die Felsenschluchten ist gigantisch. Am Camp schnell duschen, dann gehts zur Pizzeria nebenan. Wow, das war die beste Pizza seit langer Zeit. Dazu gibts ein grosses Bier, das tut gut. Sch├Ân, dass das Restaurant in der Vorsaison schon auf hat.

arbataxFreitag

Heute letzter Tag auf der Insel. Kurz vor halb elf bin ich mit allem fertig, fahre aber noch anden Strand r├╝ber zum Fr├╝hst├╝cken. Sch├Âner Platz mit tollem Blick aufs Meer. Ich fahre die geniale Strasse Richtung Fonni wieder rauf, biege dann aber rechts nach Nuoro ab. Dort bin ich so gegen 13 Uhr nach einer sehr sch├Ânen Strecke. Irgendwie ist der Ort sehr ausgestorben, mal von den vielen Sch├╝lern abgesehen, die jetzt ins Wochenende starten und ├╝berall abh├Ąngen. Alle Gesch├Ąfte haben bis 16:30 zu, aber ich finde ein nettes Cafe und esse eine gigantische Platte Prosciutto mit Melone. Heute habe ich alles zum Umziehen dabei. Mit Turnschuhen und shorts ist es schon viel besser zum rumlaufen. Aber nun geht es weiter, es sind noch ca. 100 km bis Olbia. Ich tanke nochmal ein paar Liter nach, um es bis zur F├Ąhre zu schaffen. In Olbia wieder umziehen, noch ein Kebap in der Stadt und eine Flasche Bier kaufen. Um halb acht kann ich direkt auf die F├Ąhre fahren, wie praktisch. Mein Cannapee ist leider schon belegt, also heute ein Sofa bei der Saftbar unter diesem ├Ątzenden Fernseher. Daf├╝r funktioniert heute das Internet bzw. mein Compi und ich chatte mit Benny und checke die Emails. Der Wetterbericht f├╝r morgen und die S├╝dseite der Alpen sieht auf Austrocontrol nicht so schlecht aus. Also morgen richtig Strecke machen, es wird nicht besser.03

Samstag

Ankunft in Livorno um 7 Uhr schon, und ich komme von meiner Position auch schnell mit dem Bike raus. Alte Prozedur, rausfahren, anhalten, umziehen. Ich fahre direkt auf die Schnellstrasse nach Florenz und tanke etwa 20 km nach Livorno. An der Tanke gibt es auch erstmal Fr├╝hst├╝ck, Cappucino und H├Ârnchen. Durch Florenz fahre ich durch die Aussenbezirke, weil ich irgendeine Abfahrt verpasst habe. Dann gehts auf die richtige Autobahn. Zwei Spuren an der Einfahrt sind mit einem Motorrad markiert, aber ich bekomme kein Ticket. Die sind nur f├╝r das elektronische System, ich h├Ątte wohl auf eine Autospur gemusst. Am Ende komme ich bei Modena nicht wieder raus, als ich vor dem Automat stehe. Also zur├╝ck auf eine Spur mit Personal. Ich erkl├Ąre ihm, dass ich von Sardinien komme und seit Florenz auf der AB bin, ok. Kostet 8 Euro irgendwas mit Visa. So, jetzt genug davon und weiter Landstrasse nach Verona, die SS12, die ich schon kenne. Dort bin ich gegen halb zwei f├╝r einen kleinen MIttagssnack und ein paar Fotos auf dem grossen Platz vor der Arena.Wahnsinn, was hier heute los ist. Weiter ├╝ber die Brennerstrecke bis Inssbruck, wo ich gegen halb sieben auf dem Campingplatz in Kranebitten eintreffe. Schnell das Zelt aufgebaut, geduscht, und mit dem Bus in die Stadt was essen. Im Goldenen Adler kann man hervorragen essen, ist aber etwas teurer. Am Ende bezahle ich 23 Euro f├╝r ein super Essen und ein grosses Bier. Vorsicht, f├╝r den ganz grossen Hunger ist das nichts! Anschliessend schaue ich noch bei der Kletterweltmeisterschaft vorbei, tolles Event mit lauter Elektromucke und vielen begeisterten Zuschauern. Zur├╝ck ins Zelt an den Compi. Endlich mal WLAN im Zelt, der ganze Platz ist versorgt.dolianova2

Sonntag

Endlich wieder eine Nacht mit gutem Zeltschlaf. Gegen morgen wird es pl├Âtzlich warm im Zelt als die Sonne hinter den Bergen rauskommt. Laut Wetterbericht wird es heute auf der Alpennordseite sch├Ân und warm mit F├Âhn aus S├╝dwest. Ich hole mir die bestellten Br├Âtchen und kaufe noch eine T├╝te Milch im Shop. Hervorragendes Fr├╝hst├╝ck draussen vor dem Zelt. Heute gibt es zum ersten Mal M├╝sli. Langsam St├╝ck f├╝r St├╝ck abbauen, heute bleibt alles trocken und sauber. Gegen 11:30 bin ich an der Tankstelle fertig und es geht los. Ich habe eine coole Route im Navi, aber leider ist das Hahnentennjoch gesperrt und ich muss doch ├╝ber den Fernpass fahren. So werden aus den 345 km am Ende 413. An der grandiosen Bergstrasse vor dem Ort Namlos mache ich eine Kekspause. Ankunft 18:30, 7 Stunden Gesamtzeit von Innsbruck.011

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